itsmeandeddie // thomas pynchon edgar allan poe walt whitman. a cosmos, of manhattan the son! radiohead velvet underground. the one. and. onely. melancholy. marx brothers. kosmic!
Diese Version des Songs von Trent Reznor (Nine Inch Nails) ist von den American Recordings-Sessions, die Johnny Cash in den Jahren vor seinemTod aufnahm.
Seine Stimme klingt unglaublich kraftvoll und erhaben, auch wenn man ihr sicherlich die Zerbrechlichkeit eines über 70-jährigen (!) durchaus anmerkt; aber was Johnny Cash aus diesem Song gemacht hat, ist schlichtweg eine der besten Cover-Versionen der Musik-Geschichte!
Das Video zu dem Song erscheint fast wie ein 'Schwanengesang' einer großen Legende (passend dazu sicherlich bei den Lyrics die Drogenthematik, da Johnny Cash selbst viele Jahre abhängig von Amphetaminen war), die fünf Jahrzehnte die Musik prägte - und genauso, wie Johnny Cash, der 'Man in Black', weit über den Tellerrand der Country-Musik blickte und offen für alles war, ist er wohl gleichermaßen jemand, der verschiedene Stilrichtungen beeinflusste.
Das grandiose Video, der umwerfende Gesang dieses großen Mannes und die Genialität dieser Cover-Version machen dieses Lied/dieses Video zu einem Ereignis, dem man sich nur schwer entziehen kann!
This guy is a Republican, of course, and he looks familiar to a certain Californian governor. But what the hell is he wearing on his head? Is it...? (Lord, help me!)

Oh, and this well-known Republican doesn't seem to have a clear vision. Can you guess why? It's difficult to judge... ;-)
Pünktlich zum Karnevalsende startet der Ed hier mal wieder ein neues Comeback. Wie geht das eine mit dem anderen einher?, wollt ihr sicher zurecht wissen. Wohlan, Leute, lasst mich euch verkünden:
Da das karnevalistische Treiben zumindest für den Rest des Jahres ein Ende hat, erkennt man seine Pappenheimer und Pappnasen auf gewohnte Weise, ohne dass man dahinter einen Verkleidungsfetisch oder den ungehemmten exzessiven Drang nach Alkohol vermuten muss. Sprich: jetzt gibt es keine Entschuldigungen mehr... ;-)
Ich bin zwar nicht Bastian Sick*, aber ich würde trotzdem gerne mal demnächst ein paar Irrungen und Wirrungen der deutschen Sprache an dieser Stelle sammeln und ihren kulturellen Verfall ein wenig genauer beleuchten. Vielleicht sind wir alle ja selbst der Totengräber der deutschen Sprache... Feedback wäre nicht schlecht. Welche Worte/Wendungen/kulturhistorische Ereignisse dokumentieren am genauesten den 'Verfall'?
* Mark Twain's Buch "Die schreckliche deutsche Sprache!" ist übrigens viel unterhaltsamer als Sicks Bestseller. Nur mal so am Rande erwähnt.
Das Stück, auch kurz "Air" bezeichnet, gehört fraglos zu den bekanntesten Stücken der Klassischen Musik. Johann Sebastian Bach (1685-1750), einer der größten deutschen Komponisten, prägte wie kein anderer durch seine schweren, getragenen Stücke die Barock-Zeit. Man kann sich eigentlich kaum einen 'Perücken'-Film des 18. Jahrhunderts, der irgendwo am französischen Hofe spielt, ohne die Musik von Bach vorstellen!
Das hier vorgestellte Stück ist die Overture einer Orchestersuite und wird getragen durch ein großartiges Violinsolo und langsam von Streichern unterstützt. Melancholie, Erhabenheit und Schönheit pur! Es dürfte vielen auch aus dem Film "Sieben" (Se7en) von David Fincher bekannt sein; etwa nach einer halben Stunde bekommt Brad Pitt von Morgan Freeman eine Liste mit Büchern ("Paradise Lost"/John Milton, "Die Göttliche Komödie"/Dante Alighieri u.a.), die zum Täter führen. Man sieht Brad Pitt alle diese Bücher in der Bibliothek lesend und dazu wird das Stück von Bach gespielt, es 'dudelt' aber nicht nur so im Hintergrund als musikalische Untermalung, sondern scheint die ganze Szene auch zu tragen. Und minutenlang gibt es auch keinen Dialog, sondern nur "Die Göttliche Komödie" und eben diese göttliche Musik! So etwas hat kaum eine andere Musik in einem Hollywood-Blockbuster geschafft!
Ein Geniestreich! Wenn man so etwas hört (und schätzt), dann wird einem eigentlich klar, dass Pop, Rock o.ä. wohl niemals diesen Stellenwert erreichen kann...
Hier bin ich euch noch den Song "A Fairytale of New York" schuldig. Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber der Song hat es sicher verdient, auch in der restlichen Zeit des Jahres gehört zu werden...
Simply one of the most beautiful (christmas) songs ever!
1987 auf dem Album "If I should fall from grace with god" der Iren The Pogues erschienen, avancierte dieses Lied immer mehr zum Weihnachtsklassiker und wurde sogar in den letzten Jahren einige Male zum Besten Weihnachtslied aller Zeiten in Großbritannien gewählt!
In dem Lied geht es darum, dass am Heiligen Abend ein Betrunkener sein Leben Revue passieren lässt uns vor allem über gescheiterte Beziehungen sinniert. Die bittersüßen Lyrics, die zu Beginn von der sehnsüchtigen, verrauchten und durchlebten Stimme Shane McGowans intoniert werden, münden im weiteren Verlauf des Liedes zu einem Dialog zwischen McGowan und der Sängerin Kirsty MacColl: "I could have been someone!" - "Well, so could anyone." - "You took my dreams from me..." - "... when I first you."
Zeilen wie "Happy christmas you arse / I pray god it's our last!" verhindern, dass sich zu viele Sentimentalitäten einschleichen könnten; aber Musik und Text sind so ehrlich, aufrichtig, herzerwärmend und schön, dass diese Gefühle erst gar nicht aufkommen würden.
Was soll man viele Worte verlieren über ein Werk, das zeitlos und groß geworden ist? Ein Werk, neben dem alles Geschriebene verblasst und unwichtig erscheint.
Deswegen: Hören. Hören. Hören! (ich werd's morgen mal posten. Ich bin gerade arbeiten und geht daher jetzt leider nicht)
O-Jay hatte vor ein paar Tagen einen schönen Beitrag zum 20-jährigen Jubiläum der gelben Springfielder Familie geleistet.
Mein Kommentar an Dich, mein Freund: Du meinst, Du seist alt geworden? Als ich klein war, habe ich Lassie oder Flipper oder derglerichen geguckt. In einer Zeit, in der Mittags Sendepause war. In einer Zeit, in der es zweieinhalb Sender gab (die mit Mühe heute ein Vollprogramm gefüllt hätten). Das nenn' ich alt! Es war eine Prä-Computer-Ära. Von anderen Dingen (ohne die heute viele Menschen nicht mehr leben könnten) ganz zu schweigen. Es war eine Zeit von Gut und Böse, Schwarz und Weiss, West und Ost. Nicht alles war gut; aber vieles war anders.
Aber das Rad der Zeit hat sich weiter gedreht! Nach der konservativen und kulturarmen Lethargie der 80er Jahre war das folgende Jahrzehnt eine Zeit des Umbruchs. Ist Dir klar, dass die Simpsons genau in diese 'Schnittstelle' der Geschichte hinein geboren wurden? Nach der Industriellen Revolution des frühen 19. Jahrhunderts war der Übergang der 80er in die 90er Jahre des späten 20. Jahrhunderts vielleicht der bedeutendste technische Fortschritt (von der Erfindung des Telefons und des Kühlschranks mal abgesehen) der Menschheitsgeschichte. Computer wurden sinnvoll und zur Massenware. Das Internet war seinen Anfängen entwachsen und vernetzte ab den 90er Jahren die ganze Welt und schuf ein mediales und globales Dorf. Das Handy eroberte die Welt und revolutionierte den Sprachgebrauch der Menschen und eröffnete neue Formen der Kommunikation ("Ich steh' hier grad bei Aldi anne Kasse. Und was machst du so?"). Das alles schaffte auch Monstren und Abschaum. Das Internet ist ein wahres Füllhorn an Perversitäten. Aber das ist nun mal ein unschöner Nebeneffekt der Evolution. Und genau das ist alles in einem Wort zusammengefasst: Evolution. The Future is Now. Die Simpsons sind also auch ein Produkt der kulturellen Evolution. Vielleicht ist es aber auch umgekehrt. Vielleicht haben Homer und Co. aktiv Evolution betrieben!
Und dann kam das 'Verlorene Jahrzehnt' (2000-2009)... Ist es da eigentlich noch Zufall, dass dieses Jahrzehnt so entscheidend von George W. Bush geprägt wurde? Everything's not lost...
(Charles Darwin wäre stolz auf dich gewesen, Homer!)

Yeah, Hi!
(This is probably one of the shortest titles in recent posterous history with actually a lot of a meaning in it this time and especially for this time of year, for this is the very end of the year at the very end of the decade at the very beginning of the century and the very beginning of the very end od the entire human race. First day from now on!)
So, let's just say: Hi! (for the end is near)